Schnecken… faszinierende Mitbewohner

Wenn man an eine Schnecke denkt, denkt man meist nur an ein langsames, schleimiges kleines Kriechtier das im Sommer unser ganzes Gemüsebeet anfrisst.

Doch mal ganz abgesehen von dieser Eigenschaft das Schnecken auch Hunger haben, sind Schnecken wunderbare Tiere.

Gehäuseschnecken schlüpfen schon mit einem winzigen Haus aus dem Ei. Dieses Embryonalgehäuse ist noch bei erwachsenen Tieren als kleine, glatte Spitze des Hauses zu erkennen. So lange die Schnecke wächst, wächst auch das Haus mit.Ist die Schnecke ausgewachsen, wird auch das Haus nicht mehr größer.

Schnecken verschwinden im Herbst und tauchen im Frühjahr wieder auf. Nacktschnecken verkriechen sich im frostfreien Boden. Das können sie ohne ein störendes Haus besonders gut, doch auch die Gehäuseschnecken müssen dem Frost ausweichen. Sie suchen geschützte Stellen auf, etwa im Moos unter dichtem Gebüsch, wo sie ebenfalls etwas in den Boden eindringen. Viele verschließen ihr Haus mit einem Kalkdeckel, den sie im Frühjahr wieder abwerfen.

Das Besondere der Schnecken ist jedoch die Paarung.

 
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