Wunder gesucht… und gefunden!

Hallo liebe Schallplatten und Natur-Freunde…

Ich danke Euch allen, dass ihr so zahlreich und mit so viel Energie und Leidenschaft an der Wundersuche teilgenommen habt. Dabei konnte ich selber auch noch vieles lernen und erfahren. Es hat mich sehr gefreut zu spüren das Euch die Natur so am Herzen liegt.

Die drei Gewinner sind:

  • Lena Brönner mit dem Neunauge
  • Philipp Sommerhäuser mit dem Bärtierchen
  • Götz Grammlich mit der Ragwurz

Als kleines Dankeschön hier schonmal vorab ein erster Einblick in die Coverwelt des Dioramas…

Ich danke Euch allen, dass ihr so zahlreich und mit so viel Energie und Leidenschaft an der Wundersuche teilgenommen habt. Dabei konnte ich selber auch noch vieles lernen und erfahren. Es hat mich sehr gefreut zu spüren das Euch die Natur so am Herzen liegt.

Die drei Gewinner sind:

Lena Brönner mit dem Neunauge

Philipp Sommerhäuser mit dem Bärtierchen

Götz Grammlich mit der Bienen-Ragwurz

 

4 Antworten auf Wunder gesucht… und gefunden!

  1. FraeuleinT sagt:

    (so jetzt hab ich mich doch angemeldet ;-) )

    Ein wahres aber gemeines Wunder für mich…..
    ja das ist der Hallimasch (Armillaria mellea)!

    “Der Hallimasch gilt als das größte Lebewesen der Erde. Man hat Rhizomorphen von vielen km Länge gefunden, die ringförmig viele 100ha Fläche umspannen.”
    ___________________________________________________________________________
    “Da er lebende Bäume befällt ist er ein gefürchteter Holzzerstörer, der in manchen Forsten nicht unerheblichen Schaden anrichten kann. Er kriecht mit seinen dauerhaften und verzweigten Myzelsträngen (Rhizomorphen) von Baum zu Baum. Bei geschädigten Bäumen findet man zwischen Holz und Rinde auch weiße, fächer-förmige Myzelhäute, welche im Dunkeln leuchten (durch Biolumineszenz = eine chemische Reaktion unter Mitwirkung des Enzyms Luziferase).”

    Allgemein sind die Pilz, Pflanzen sowie TierReiche jedoch alle eine das Leben wertvoll machende Interesse bzw. die starke Wahrnehmung sie wahrzunehmen.

    *Ich finds einfach nur klasse von dir Eule…das du dich mit NABU für die Umwelt stark machst..und mit deiner Musik, das wertvollste (zu oft vergessene, zerstörte) der Welt so fühlbar machst…
    alles schwer in Worte zu fassen…

    Dank dir ;-)

    Grüßle F.T @myspace

  2. FloraUndFauna sagt:

    Hallo Hall

    Auch ich finde es klasse, dass wir Zuhörer die Möglichkeit haben dir bei Inspirationen für deine Lieder zu helfen.

    Ich selber bin seit Jahren fasziniert von der Tiefsee. Eines der Gebiete, bei welchem die Forschung noch am Anfang steht. Trotzdem gibt es einige unglaubliche Entdeckungen, die in ihrer Art und Form so einzigartig sind, dass es sich lohnt einiges über sie zu erfahren.

    Einer meiner Favoriten :)

    Schwarzer Drachenfisch / Malacosteus niger :
    Der Schwarze Drachenfisch ernährt sich hauptsächlich von Copepoden
    (kleinen Krebsen). Als einer der wenigen Tiefseefische kann er rotes
    Licht aussenden und auch sehen. Wie das geschieht, wurde erst
    kürzlich erforscht.
    Malacosteus niger kann mit Hilfe von rotem Scheinwerferlicht seine
    Beute sehen, ohne dass er selber gesehen werden kann, und ohne dass
    andere Raubfische angelockt werden.
    Die Photozellen produzieren zunächst blaugrünes Licht, das von
    Pigmenten wieder absorbiert wird und mit 626 nm den Filter erreicht.
    Dort wird es nochmal gefiltert, und schliesslich mit 705 nm ins Meer
    ausgesandt.
    Malacosteus niger hat nicht wie wir Sehpigmente, die für rotes Licht
    empfindlich sind. Das rote Licht wird zunächt von einem speziellen
    Antennenpigment absorbiert und in Form von Energie den Sehzellen
    zugeführt. Dort können die auf blaues und grünes Licht empfindlichen
    Sehpigmente die Information weiterleiten. Das Antennenpigment ist dem
    Chlorophyll der grünen Pflanzen ähnlich und verwandelt wie
    pflanzliches Chlorophyll Licht in Energie.

    (Quelle:http://www.planetposter.de/tiefseefische/tiefseefische.htm)

    Ich hoffe diese kleine Wunder kommt gut an :)

    Vielen Dank

  3. kai sagt:

    HERMETIA ILLUCENS :D ie Schwarze Soldatenfliege ist bei uns in Eurpoa fast völlig unbekannt. Obwohl sie nebst Nordamerika undAustralien auch in Europa vorkommt, hat sie kaum jemand bisher gesehen. Der Grund dafür liegt in der diskreten Verhaltensweise dieses wunderschönen Insekts. Sie ist selten in Häusern, sondern viel lieber in Gebüschen und an Uferrändern anzutreffen. Zudem ist die absolut harmlose Art weder lästig noch angriffig. Und doch vollbringt sie ausserordentliche Leistungen für das Gleichgewicht in der Natur. Die Fliege legt ihre Eier auf Kadaver, auf Fäkalien oder in verrottendes Pflanzenmaterial. Aus den Eiern schlüpfen die Maden, die in einer unglaublichen Intensität das vorhandene Material verwerten und abbauen. Damit ist die Schwarze Soldatenfliege einAbfallbeseitiger der Sonderklasse. Sobald die Made einmal genug gefressen hat, verwandelt sie sich in eine Puppe,
    die keine Nahrung mehr aufnimmt, aber von ihrem aktuellen Standort abwandert. Sobald sie einen geeigneten Platz zur Verpuppung gefunden hat, verpuppt sie sich, und schon nach wenigenTagen schlüpft aus der Puppe die erwachsene Soldatenfliege. Man muss schon von Glück sprechen, wenn man in der freien Natur eine solche Fliege zu Gesicht bekommt. Und wenn, dann sieht man sie lediglich vorbeiziehen, auf der diskreten Suche nach einem geeigneten Platz zur Eiablage.

  4. DAKDF sagt:

    Moin =)
    als erstes sehr schöne Idee Herr Eulberg finde ich Klasse das du die Zuhörer so mit einbeziehst …”spitze” !!!

    mein “Wunder” ist folgendes:

    Legimmen (Terebrantia)

    auf Grund der besonderen “Jagd” ihrer Beute finde ich dieses Tierchen schon sehr bizzare und etwas verWUNDERlich … ;)
    auf jedenfall die genauere Betrachtung wert!

    …die Legimmen
    Schlupfwespen/Weg-/Dolchwespen
    fangen ihre Beute mit einem Gift verabreicht durch einen Stachel … bis hierhin ja noch normal !

    wiederum legen manche dieser Arten die Nervenzellen lahm … sprich die Beute kann sich nicht mehr Fortbewegen ist aber bei vollem “Bewusstsein”
    wärend der Jäger seine Eier in dem noch lebenden Insekt ablegt …
    daraufhin lässt man die Beute unbekümmert liegen und widmet sich erstmal dem Nestbau um auch für die Nachkommen ein Festmahl in sicherer Umgebung zu schaffen.
    Nach erfolreichem bau des Eigenheimes wird die Beute dorthin transportiert und vergraben, letztendlich stirbt der Wirt erst bei kompletten “Abschluss” der Larvenentwicklung….
    Schlupfwespen also aus dem Grund da sie aus ihrem Wirt schlüpft …

    (quelle: wikipedia)

    Legimmen (Terebrantia)

    gehören wie die Stechimmen (Aculeata) zur Unterordnung der Taillenwespen (Apocrita) aus der Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera). Legimmen umfassen u.a. die Brackwespen, Zehrwespen, Schlupfwespen und Gallwespen. In der ursprünglichen Definition der Terebrantia wurden auch die Pflanzenwespen und Goldwespen eingeschlossen. Die heute zu den Legimmen gerechneten Taxa wurden erstmals unter dem Namen Parasitica zusammengefasst. Es handelt sich aber auch hier um eine paraphyletische Gruppe, die bei konsequenter Anwendung des phylogenetischen Systems in mehrere Gruppen aufgeteilt werden müsste.

    Die meisten Arten benutzen ihren Legestachel (Ovipositor) dazu, die Eier in noch lebende Wirtsorganismen abzulegen und ihren Wirt bei Abschluss der Larvalentwicklung abzutöten, sie leben also parasitoid, wie bereits durch den Namen Parasitica zum Ausdruck kommt. Gelegentlich werden alle Arten, die diese Lebensweise besitzen als „Schlupfwespen“ bezeichnet, da das adulte Tier aus dem Wirt „schlüpft“, im engeren Sinne bezeichnen die Schlupfwespen aber lediglich die Angehörigen der Familie Ichneumonidae.

    Dieser Legestachel ist also noch nicht, wie beispielsweise den Faltenwespen, zu einem Wehrstachel (oder Giftstachel genannt) umgewandelt.

    Die Terebrantes umfassen keine staatenbildenden Insekten wie Ameisen oder Echte Wespen.

    Während sich die adulten Tiere von Bütennektar und Pollen ernähren, werden die Larven der Grabwespen von den Weibchen je nach Art mit Insekten, Insektenlarven und Spinnen versorgt. Diese lähmen ihre Beutetiere durch einen Stich. Sie werden als „Wirt“ und Futtervorrat für die Larven in selbst gegrabene (oder auch in gemauerte) Hohlräume getragen und mit je einem Ei belegt. Manche Grabwespen leben auch in den von Halmfliegen verursachten „Gallen“ angestochener Pflanzen.

    Evolutionsbiologisch betrachtet muss das z. T. sehr komplexe Brutpflegeverhalten (Mehrnester/Mehrphasen-Brutpflege einiger Grabwespenarten) über bestimmte Zwischenschritte entstanden sein. Als Ausgangspunkt kann das Rezentbeispiel mancher Schlupfwespen angeführt werden, die das Ei am oder im Beutetier ablegen, dieses aber ansonsten unbehelligt lassen. Eine Weiterführung lässt sich anhand mancher Dolchwespen benennen, die das Beutetier mit einem Stich lähmen, aber an seinem Ort (der meist schon ein relativ versteckter ist) belassen. Das nächstfortgeschrittene Stadium zeigen manche Wegwespen, die die gelähmten Beutetiere aktiv verstecken. Das Grabwespenstadium schließlich ist dadurch charakterisiert, dass zuerst aktiv ein besonderer Raum für die Beute geschaffen wird und dann erst die Jagd erfolgt. Diese Verhaltensänderung wiederum erlaubt (in Abstimmung mit der Größe der Beutetiere) das „planmäßige“ Eintragen mehrerer Beuteorganismen in ein- und dasselbe Versteck.

    Das ist mein Wunder da die kleine Welt der Tiere meisten gar nicht wahrgenommen bzw einfach übersehen wird …
    Greetz
    D.A.K.D.F.